
Achtung: Der Studiengang wurde zum Herbstsemester 2026 reformiert. Diese Seite beinhaltet die Übersicht der Studieninhalten nach der alten Studienordnung. Für Informationen zum aktuellen Studienaufbau, klicken Sie bitte hier.
Der Masterstudiengang Changing Societies: Migration - Conflicts - Resources besteht aus den sechs Modulen „Theories for Understanding Changing Societies“ (6
KP), „Methods for Analyzing Changing Societies“ (6 KP), „Migration, Mobility and Transnationalism” (10 KP), „Conflicts and Peacebuilding” (10 KP), „Resources and Sustainability” (10 KP) und „Changing Societies Lab” (18 KP). Zum Bestehen des Studiengangs muss in zwei der drei Modulen „Migration, Mobility and Transnationalism”, „Conflicts and Peacebuilding” und „Resources and Sustainability” jeweils eine Seminararbeit geschrieben werden.
Die Veranstaltungen dieses Moduls vermitteln überblicksmässig die verschiedenen allgemeinen gesellschaftstheoretischen Grundlagen für das Verständnis bzw. für die Analyse von „changing societies”. Die Lehrveranstaltungen führen ein in die Theorien, welche Gesellschaft, Kultur und Politik in einer historischen wie gegenwartsbezogenen Perspektive zu erklären suchen, aber auch in einzelne Teilbereiche gesellschaftlicher, politischer und kultureller Prozesse. Sie setzen sowohl auf lokaler, regionaler, nationaler wie auch internationaler Ebene an und erörtern strukturelle und institutionelle ebenso wie prozessorientierte und akteurzentrierte Ansätze.
Die Veranstaltungen dieses Moduls vermitteln die methodischen Grundlagen für empirisches Arbeiten am Gegenstand „changing societies“. Studierende wählen aus dem wiederkehrenden Grundangebot des Departements zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden diejenigen Lehrveranstaltungen aus, die ihnen das methodische Rüstzeug vermitteln, das sie für die Beteiligung an einem Changing Societies Lab benötigen. Die einzelnen beteiligten Forschungsgruppen legen dazu die Anforderungen fest, die wiederum zur Information der Studierenden in einem Merkblatt zusammengefasst sind. Weiter vermittelt dieses Modul auch die Grundlagen, die zur Verfassung einer forschungsnahen Masterarbeit qualifizieren. Das Grundangebot wird gelegentlich durch spezifische, spezialisierte Methodenveranstaltungen ergänzt.
In diesem Modul werden Lehrveranstaltungen zur Schwerpunktthematik „Migration und Mobilität“ angeboten. Die Lehrveranstaltungen vermitteln Theorien und Ansätze der Migrations- und Mobilitätsforschung, führen ein in die historische Entwicklung und die aktuellen Prozesse der Migration an verschiedenen Beispielen und legen die Grundlagen für ein Verständnis der nationalen und internationalen Rahmenbedingungen der Migrationspolitik. Ebenso beschäftigen sie sich mit den übergreifenden Fragestellungen vernetzter und transnationaler Gesellschaften. Die Studierenden müssen in diesem Modul mindestens ein Seminar oder Forschungsseminar
besuchen.
In diesem Modul werden Lehrveranstaltungen zur Schwerpunktthematik „Konflikt- und Friedensforschung“ angeboten. Im Mittelpunkt stehen neben der Präsentation
allgemeiner Theorien Themenfelder wie globale Gouvernanz, Mediation, Staatlichkeit und Demokratie, die Rolle der Wirtschaftsakteure in Konfliktkontexten oder auch Transitional Justice. Zudem soll das Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Praxis anhand konkreter Beispiele beleuchtet werden. Die Studierenden müssen in diesem Modul mindestens ein Seminar oder Forschungsseminar besuchen.
In diesem Modul werden Lehrveranstaltungen zur Schwerpunktthematik „Umgang mit Ressourcen und nachhaltiger Entwicklung“ angeboten. Im Vordergrund stehen etwa Fragen des gesellschaftlichen Umgangs mit Ressourcen (wie z.B. Ungleichheiten der Verfügung über Ressourcen), Transformation der Konsumgesellschaft, Wandel in den Erwartungen an Lebensqualität, die Bedeutung und die Rolle der UN-Sustainable Development Goals für die Transformation der Gesellschaft, unterschiedliche
(kulturelle) Ausprägung des Nachhaltigkeitsverständnis oder der Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaften. Die Studierenden müssen in diesem Modul mindestens ein Seminar oder Forschungsseminar besuchen.
Das Modul “Changing Societies Lab” kann auf zwei verschiedene Arten bestanden werden:
a) Mitarbeit an Forschungsprojekten: Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, an laufenden Forschungsprojekten innerhalb der beteiligten Fächer des Studiengangs mitzuarbeiten. Diese Mitarbeit umfasst den Umfang von umgerechnet 6 Kreditpunkten. Die Einzelheiten werden mit den jeweiligen Verantwortlichen des Forschungsprojekts bzw. den Beurteilenden in einem Studienvertrag (Learning Contract) festgelegt. Um das Modul erfolgreich abzuschliessen, müssen die Studierenden zweimal an einem Forschungsprojekt mitarbeiten. Des Weiteren besuchen Sie ein Kolloquium (3 KP) und Lehrveranstaltungen nach Wahl (3 KP), die in diesem Modul angeboten werden.
b) Feldforschung MSF Anthropology: Die Studierenden nehmen an Lehrveranstaltungen teil, die vom Fachbereich Ethnologie im Zusammenhang mit dem MSF Anthropology angeboten werden. Dies beinhaltet eine Vorbereitungsveranstaltung im Herbstsemester (10 KP), eine mehrwöchige Feldforschung in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Herbst- und Frühjahrsemester (Januar/Februar) und ein Nachbesprechungskurs im Frühjahrsemester (5 KP). Das Thema und das Ziel der Feldforschung werden für jedes Jahr neu vom anbietenden Fachbereich festgelegt. Die Studierenden besuchen das Kolloquium, welches im Rahmen des MSF Anthropology angeboten wird. Des Weiteren besuchen sie in diesem Modul eine Lehrveranstaltung nach Wahl, welche mindestens den Umfang von 1 KP hat.

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