Form und Inhalt eines Doktoratsstudiums bei der G3S

Allgemeine Informationen 

Promovieren  bei uns in der G3S und damit an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel bedeutet neben der Durchführung eines eigenständigen Forschungsprojektes auch die aktive Teilnahme am wissenschaftlichen Austausch. Zur Doktoratsausbildung gehören Semesterveranstaltungen und Workshops zur inhaltlichen, theoretischen und methodischen Ausbildung sowie Kurse zu so genannten «Transferable Skills». Obwohl die Vorgaben des Doktorats gesamtfakultär geregelt sind, prägt der/die Betreuende die Rahmenbedingungen stark. Zur Abklärung, ob ein Betreuungsperson nicht nur inhaltlich, sondern auch auf der Ebene des Betreuungsstils, für das Projekt in Frage kommt, empfiehlt es sich, Erwartungen und Betreuungsstil bereits in den ersten Abklärungen und Gesprächen zu klären.

  • Hier geht es zum Guide "Einstieg ins Doktorat" an der Phil.-Hist.-Fakultät der Universität Basel 
  • Die Zulsassungs- und Immatrikulationsbedingungen findest du hier.
  • So sieht der Promotionsverlauf an der Phil.-Hist. Fakultät aus 
  • Die einzig gültige Doktoratsvereinbarung für Doktorierende an der Phil.-Hist.-Fakultät sieht so aus. ACHTUNG! Man findet via andere Organisationseinheiten der Universität (z.B. über GRACE) andere Versionen von Doktoratsvereinbarungen. Diese sind an der Phil.-Hist.-Fakultät ungültig. 
  • Hier geht es zu den "Salzburger Prinzipien" und anderen Überlegungen. Die bieten Orientierung dafür, wie ein produktives Betreuungsverhältnis zwischen Doktorierenden und betreuenden Professor*innen gestaltet werden könnte.

Formelle Mindestanforderungen beim Besuch von Lehrveranstaltungen 

Die Mitglieder des Doktoratsprogramms verpflichten sich über die ganze Projektphase hinweg zum Besuch von Lehrveranstaltungen im Mindestumfang von 18 Kreditpunkten, wobei mindestens

  • 6 Kreditpunkte im Bereich „Methoden und Theorien der Sozialwissenschaften“
  • 3 Kreditpunkte im „Fächerübergreifenden Bereich“ und
  • 3 Kreditpunkte aus dem fachlichen Angebot der beteiligten Disziplinen erworben werden.

Die restlichen 6 Kreditpunkte sind flexibel belegbar. In aller Regel erwerben die G3S-Mitglieder deutlich mehr Kreditpunkte. Unter anderem ergibt sich dies dadurch, dass auch durch Präsentation von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen Konferenzen, die Teilnahme an Angeboten anderer Universitäten und durch die Lehre Kreditpunkte erworben werden können. Über die Zuordnung der Veranstaltungen und äquivalenter Leistungen zu den drei Bereichen entscheidet das Leitungsgremium.  
Die G3S bestätigt den Erwerb der 18 Kreditpunkten in den oben genannten Bereichen schriftlich. Die Bestätigung wird dann gemeinsam mit dem Dissertationsmanuskript eingereicht. Weitere Informationen zum Vorgehen beim formellen Abschliessen der Disseration an der Phil.-Hist. Fakultät findest du hier

Lehrveranstaltungen der G3S

Das Angebot der G3S richtet sich nach den Bedürfnissen der Fachbereiche und den Wünschen der Doktorierenden. Grundsätzlich unterstützt die G3S die Fachbereiche organisatorisch und finanziell bei der Umsetzung von Doktoratsangeboten. Die von der G3S organisierten Angebote haben zum Ziel fächerübergreifende Unterstützung für Doktorierende zu bieten sowie den Austausch zwischen den Fachbereichen zu fördern.

Die Mitgestaltung des Programms durch Doktorierende ist ausdrücklich erwünscht- es können konkrete Wünsche an die Koordination der G3S herangetragen werden. Bei genügend Interesse setzten wir die Vorschläge um. Die G3S unterstützt Doktorierende auch (finanziell und administrativ) in der eigenständigen Organisation von Veranstaltungen wie Workshops, Vorträgen etc.

 Die G3S bietet Kurse und Veranstaltungen in folgenden Bereichen an: 

  • Disziplinäre Kurse werden in der Regel von den Fächern angeboten (und von der G3S unterstützt)
  • Schreibprozesse (Writing 9 to 5/ Jährliche Schreibretraite/ Writing Lab/ Get it done) 
  • Methoden (Applied Data Analysis/ MAXQDA/ Data Management/ Questionnaire and Survey) 
  • Lehrerfahrung/Sammelzertifikat Hochschuldidaktik (Co-teaching/ Doing Diversity)
  • Vernetzung innerhalb des Departements (Noon-Talks/ Co-teaching) 
  • Coaching (Coaching for SNF-Anträge)