06 May 2021
18:15

Ort:
zoom

Organisator:
zentrum gender studies

Öffentliche Veranstaltung

Historische und gegenwärtige Perspektiven auf die Care-Krise

Podiumsdiskussion mit mit Sarah Schilliger und Simona Isler

Im Podiumsgespräch diskutieren Sarah Schilliger und Simona Isler über historische und gegenwärtige Perspektiven auf die Care-Krise. Was ist mit der Care-Krise genau gemeint und was macht sie aus? Wie lässt sie sich beschreiben und einschätzen? Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Geschlechterverhältnisse? Des Weiteren besprechen sie, welche Probleme sich historisch gestellt haben und aktuell stellen und nicht zuletzt, welche Strategien entsprechend entwickelt wurden und werden. In der Diskussion werden insbesondere feministische Praxen und Utopien in den Blick genommen.

Sarah Schilliger ist Soziologin, Migrations- und Geschlechterforscherin und hat mit einer ethnographischen Studie zu transnationalen Care-Arrangements in Schweizer Privathaushalten promoviert. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Migration und (Care-)Arbeit, soziale Ungleichheiten aus intersektionaler Perspektive, Citizenship-Politiken und soziale Bewegungen. Sarah ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Rosa Luxemburg Stiftung und ist aktiv in verschiedenen feministischen und antirassistischen Bewegungen. Sie ist Mutter und lebt in Bern in einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt, in dem sie sich die Care-Arbeit mit mehreren Menschen teilt.

Simona Isler ist Historikerin, Mutter und Aktivistin (Frauenstreik, EKdM - Eidgenössiche Kommission dini Mueter). Sie ist erwerbstätig für den Schweizerischen Nationalfonds als Gleichstellungsbeauftragte. Zu ihren Publikationsschwerpunkten zählen die Themen rund um die Frauenbewegung und Arbeit (Buch: Politiken der Arbeit in der Schweizerischen Frauenbewegung um 1900, bei Schwabe) und Lohn für HausarbeitDebatte, sowie verschiedene Beiträge zur Care-Arbeit und Feminismus im 21. Jahrhundert.

Wir bitten alle Interessent:innen sich bis am 5. Mai bei tina.bopp@unibas.ch, Co-Koordination Graduiertenkolleg Gender Studies, anzumelden.


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