
Im Masterstudium Political Science – Inequality, Power, Conflict werden empirische Fragestellungen zu politischen Phänomenen selbständig erarbeitet und mit geeigneten Datenerhebungs- und Analysemethoden untersucht. Der Lehrfokus liegt insbesondere auf aktuellen Herausforderungen wie Ungleichheit, Macht und Konflikten. Studierende können individuelle Schwerpunkte auf eine Vielzahl an Themen setzen, beispielsweise Frieden und Konflikte, parlamentarische Prozesse, die Repräsentation von Frauen, digitale Demokratie, Koalitionen, Karriereverläufe von Politiker/innen, politische Polarisierung und Ungleichheit oder die politischen Folgen globaler Umweltveränderungen infolge des Klimawandels.
Neben der qualitativen und/oder quantitativen Erforschung eigener Fragestellungen erweitern die Studierenden ihr Wissen im Studienfach Political Science – Inequality, Power, Conflict sowie in anderen geisteswissenschaftlichen Fächern durch ein breites Angebot an frei wählbaren Veranstaltungen. Es kann ausserdem ein Praktikum absolviert werden. Das Studium befähigt zu vielfältigen und herausfordernden Tätigkeiten in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien.
Das Studienfach Political Science – Inequality, Power, Conflict an der Universität Basel zeichnet sich durch einen starken Fokus auf Politische Soziologie, Vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen aus. Es ermöglicht den Studierenden eine Schwerpunktsetzung insbesondere in der Analyse von Ungleichheit, Macht und Konflikten. Im Verlauf des Masterstudiums eignen sich die Studierenden Kompetenzen im wissenschaftlichen Forschen wie auch ein Spezialwissen in den von ihnen gewählten Themen und Methoden an.
Diese Schwerpunktsetzungen ermöglichen vielfältige Kooperationen in Lehre und Forschung mit anderen Fachbereichen.
Das Masterstudium baut konsequent auf dem im Bachelor erworbenen Wissen um Theorien und Methoden der Politikwissenschaft auf und besteht aus drei Modulen. Das Modul «Inequality, Power, Conflict» bietet die Möglichkeit, nach einem allgemeinen Einführungskurs den persönlichen Interessen nach thematische Schwerpunkte zu setzen und dementsprechende Lehrveranstaltungen zu belegen. Im Modul «Research Methods in Political Science» wird das notwendige Handwerk für die Untersuchung einer empirischen Forschungsfrage erlernt. Im Modul «Extension Social Sciences» kann das Studium mit Lehrveranstaltungen aus verwandten Studienfächern ergänzt werden.
Neben dem Erwerb von fachspezifischem und interdisziplinärem Wissen lernen die Studierenden, Forschungsprojekte selbständig zu konzipieren und durchzuführen, ihren Forschungsansatz kritisch zu reflektieren und komplexe Zusammenhänge sowie wissenschaftliche Erkenntnisse mündlich und schriftlich nachvollziehbar zu kommunizieren. Das Studium wird mit einem Masterkolloquium, der Masterprüfung und gegebenenfalls der Masterarbeit abgeschlossen.
| Abschluss | MA in Political Science – Inequality, Power, Conflict |
| Art | Studienfach |
| Start | Februar, September |
| Kreditpunkte | 120 |
| Studienaufbau | Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor. Das Masterstudium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP). Political Science – Inequality, Power, Conflict wird in Kombination mit einem zweiten Studienfach zu je 35 KP studiert. Dasjenige Fach, in dem die Masterarbeit (30 KP) geschrieben wird, gilt als Major, das andere als Minor. Ergänzend werden im freien Wahlbereich 20 KP erworben. Ein Kreditpunkt ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden. |
| Fächerkombination | Das vielfältige Verständnis von Theorien und Methoden in der Politikwissenschaft ermöglicht auf ideale Weise, das Studium interdisziplinär zu gestalten, und lässt sehr viele gewinnbringende Kombinationen mit anderen Studienfächern zu. Als zweites Masterstudienfach kommt ein Fach der Philosophisch-Historischen Fakultät oder ein ausserfakultäres Studienfach in Frage. Die Studierenden können es ihren Interessen und beruflichen Zielen gemäss wählen. Der freie Wahlbereich besteht aus frei wählbaren Lehrveranstaltungen, die zur Vertiefung in den Studienfächern, zum Einblick in andere von der Universität Basel angebotene Studienfächer oder zum Erwerb von Sprachkompetenzen einsetzbar sind. |
| Unterrichtssprache | Englisch |
| Fachbereich | Politikwissenschaft |
Die Unterrichtssprache ist Englisch und das Studienfach kann ohne Deutschkenntnisse absolviert werden, sofern es keine Auflagen gibt.
Die Zulassung zum Masterstudium wird grundsätzlich durch die Studierendenordnung der Universität Basel sowie die Studienpläne der einzelnen Studienangebote geregelt. Detailliertere Angaben zur allgemeinen Zulassung zum Masterstudium finden Sie hier.
Voraussetzung für eine Zulassung ohne Auflagen ist ein Bachelorabschluss einer von der Universität Basel anerkannten Hochschule im Umfang von 180 KP.
Die fachspezifischen Anforderungen werden im Studienplan des jeweiligen Faches unter Zulassungsvoraussetzungen (§3) festgelegt. Darüber hinaus kann die Wegleitung weitere Informationen enthalten, die für den erfolgreichen Studienverlauf von grosser Bedeutung sind.
Die Anmeldung für das Bachelor- und Masterstudium – auch zu einem verspäteten Zeitpunkt – muss innerhalb festgelegter Anmeldefristen erfolgen.
Die Universität Basel organisiert regelmässig Informationsanlässe für das Bachelor- und Masterstudium. Die Philosophisch-Historische Fakultät weist auf ihrer Veranstaltungsseite jeweils darauf hin.
Einige Fachbereiche bieten zusätzlich separate Informationsanlässe oder Begrüssungsveranstaltungen an. Bitte informieren Sie sich auf der Seite des entsprechenden Fachbereiches, wann und wo solche Veranstaltungen angeboten werden.
Siehe auch Merkblätter unter Dokumente und Merkblätter.
Alle Daten vorbehaltlich nachträglicher Änderungen.
Ob als wissenschaftliche/r Mitarbeitende/r, Berater/in, Analyst/in, PR-Officer, Projektmanager/in, Medienschaffende/r – ein Masterabschluss in Political Science – Inequality, Power, Conflict eröffnet vielfältige und spannende Tätigkeitsbereiche in internationalen Organisationen (wie etwa der UNO), in NGOs, in Forschungsgruppen von Firmen im Privatsektor (Banken, Versicherungen etc.) sowie in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien. Grundsätzlich kommen alle Tätigkeiten in Frage, die selbstständiges, methodisches und analytisches Arbeiten voraussetzen.
Wer eine akademische Karriere einschlagen möchte, kann sich im Anschluss an den Master für ein Doktorat bzw. eine Promotionsstelle bewerben.
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