Ignazio Cassis ist nach Moskau gereist, um den russischen Aussenminister zu treffen. Es ist eine delikate Mission – Cassis muss sich vor einem erneuten diplomatischen Fauxpas in Acht nehmen.
Weil die OSZE an Gewicht verloren habe, dürfe man vom Moskaubesuch des OSZE-Vorsitzenden nicht zu viel erwarten, betont Laurent Goetschel, Professor für Politikwissenschaft an der Uni Basel. «Ignazio Cassis hat kein besonderes Verhandlungsmandat, was den Krieg in der Ukraine betrifft. Er geht dorthin in seiner neuen Funktion als OSZE-Vorsitzender.» Einen Frieden in der Ukraine werde es nur geben, wenn sich die beiden Konfliktparteien direkt einigen würden, die OSZE sei zu schwach, um einen Frieden zu erwirken.
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