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Ein Denkstück über Erinnerung, Verantwortung und das Wagnis des Zusammenlebens: Wie lässt sich Gemeinschaft denken – unter Bedingungen, in denen wir einander nicht gewählt haben?
Was heisst Verantwortung, wenn niemand allein über das Mass des Zusammenlebens verfügen kann? Und wie könnte ein demokratisches Ethos aussehen, das Differenz nicht tilgt, sondern trägt?
Ein szenischer Denktext über das Recht auf Gemeinschaft, über geteilte Verletzlichkeit, politische Teilhabe, demokratische Imagination und die Kunst, nicht zu herrschen. In einem poetisch-philosophischen Gespräch zwischen »Ich« und »Advocat_ Diabol_« entfaltet sich ein radikaldemokratischer Entwurf des Zusammenlebens – streitbar, zärtlich, wach. Zwischen Vortrag, Widerspruch, Denkbewegung und performativer Szene entsteht ein Raum, in dem Pluralität nicht Störung, sondern Versprechen ist. Verhandelt werden Fragen, die keine einfachen Antworten kennen. Philosophisch und poetisch, politisch und persönlich. Keine Heldengeschichte – sondern ein Versuch, Gemeinschaft neu zu denken: verletzlich, streitbar, möglich.
Sabine Hark ist Professor*in für Geschlechterforschung und Leitung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin. 2024 war sie Fellow am Thomas Mann Haus, Los Angeles. Sie ist Mitherausgeber*in der Zeitschrift «feministische studien» (2008–2023).
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