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Welche Konfektionsgrösse tragen Sie? Beitrag mit Ulrike Langbein in der Zeitschrift „Annabelle“

Beitrag Ulrike Langbein

Konfektionsgrössen wurden im 20. Jahrhundert eingeführt, ursprünglich fürs Militär, um schnell und effizient viele Körper einzukleiden.

Seither hat sich das Prinzip umgedreht: Nicht mehr die Kleidung passt sich dem Körper an, sondern der Körper soll sich in die Grösse einfügen.

Das Problem: Laut Vermessungsdaten passen die gängigen Standardgrössen nur auf einen Bruchteil der tatsächlichen Körperformen, ebenfalls sind Konfektionsgrössen nicht zwischen Ländern und Marken standardisiert. Das Ergebnis kennen viele: Laut Analysen des Prüfinstituts Hohenstein decken Standardkonfektionsgrössen nur etwa 30 Prozent der tatsächlichen Körperformen ab.

Im aktuellen Annabelle-Artikel von Sandra Brun ordnen Modesoziologin Monika Kritzmöller und Ulrike Langbein, Kulturwissenschafterin an der Universität Basel, das Thema ein: Wie hängen Kleidergrössen mit gesellschaftlichen Idealen, Stigma und Politik zusammen – von der DDR bis zu Ozempic und Social Media? Langbein forscht aktuell in Leipzig dazu, wie Kleidung Rollenbilder, Schönheitsideale und Identität prägt.

Sehr lesenswert, der gesamte Artikel ist hier verfügbar.

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