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Prof. Adrian Daub (J.E. Wallace Sterling Professor bei Stanford University) wird ein Vortrag zu seinem Buch "Was das Valley herrschen nennt" präsentieren.
Über diesen Vortrag:
Die von Elon Musk ins Leben gerufene Abteilung für Regierungseffizienz, DOGE, ist nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert, ja, wer regiert. Günstlinge der Tech-Milliardäre durchsetzen den Verwaltungsapparat. Energiepolitik wird fast nur noch für die Kryptobranche und KI-Startups gemacht. Und die anti-woke Agenda der Titanen münzt Trump eins zu eins in Dekrete um.
In Investorenmeetings und in Hörsälen, in Science-Fiction-Büchern, Fortpflanzungskliniken und in Sadomaso-Kellern spürt Adrian Daub dem nach, was für diese Konzerne, was für ihre Lenker, Dominanz bedeutet. Sie haben die Herrschaft an sich gerissen. Aber verstehen sie überhaupt, was herrschen ist?
Über den Vortragenden
Prof. Dr. Adrian Daub ist J.E. Wallace Sterling Professor in the Humanities (Germanistik) an der Stanford University und Barbara D. Finberg Director des Michelle R. Clayman Institute for Gender Research. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen deutsche Literatur- und Kulturgeschichte, Feminismus und Gender Studies, deutschen Idealismus und Romantik sowie Frankfurter Schule und Marxismus.
Geboren in Köln, studierte er Vergleichende Literaturwissenschaft am Swarthmore College und promovierte an der University of Pennsylvania. Seit 2013 ist er an der Stanford University; Gastprofessuren führten ihn an die LMU München, die Universität Bern und die Universität Mannheim.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen Cancel Culture Transfer (Suhrkamp, 2023), Was das Valley denken nennt (Suhrkamp, 2020), Tristan's Shadow (University of Chicago Press, 2013) sowie das bald erscheinende Who Killed #MeToo? (mit Moira Weigel und Alison Dahl Crossley).
Im Anschluss an den Vortrag sind alle Teilnehmer herzlich zu einem Apéro eingeladen.
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