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Gastvorlesung von Susanne Lüdemann: Der Generationenkonflikt als Motor der Literaturgeschichte

Flyer Forum Basiliense

Der Generationenkonflikt gehört zu den ältesten Erzählmustern der Literatur. Doch ist er mehr als nur ein wiederkehrendes Motiv?

Susanne Lüdemann argumentiert: Er ist eine der treibenden Kräfte, die Literaturgeschichte überhaupt in Bewegung setzt.

In ihrem Vortrag Der Generationenkonflikt als Motor der Literaturgeschichte untersucht die Münchner Literaturwissenschaftlerin, wie sich literarische Traditionen gerade in der Auseinandersetzung zwischen den Generationen fortschreiben: durch Ablehnung, Abgrenzung und produktive Aneignung. Was bedeutet es für eine Literaturgeschichte, wenn man sie nicht als Abfolge von Epochen, sondern als Konfliktgeschichte zwischen Generationen liest?

Susanne Lüdemann ist Professorin für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der LMU München. Nach Stationen an der FU Berlin, dem Zentrum für Literaturforschung Berlin und der Universität Konstanz war sie von 2009 bis 2012 Professor of Germanic Studies an der University of Chicago. Ihre Arbeit bewegt sich an den Grenzgebieten zwischen politischer Theorie, Literatur und Psychoanalyse; zu ihren zentralen Themenfeldern gehören Poetiken der Moderne, Theorie der Prosa «sowie Recht und Raum. Zuletzt leitete sie das Teilprojekt «Abenteuerdiskurse zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus» der DFG-Forschungsgruppe «Philologie des Abenteuers».

Das Forum Basiliense lädt herzlich ein.

Heute, 20. April | 18:15 – 19:45 Uhr | Hörsaal 102, Kollegienhaus, Universität Basel

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