Maike Birzle

Coping Unpredictability – Future imaginary and orientation of female Burkinabe university graduates in times of uncertainty

Maike Birzles Promotionsprojekt ist Teil des Forschungsprojektes Construire son avenir: Selbstverständnis und Laufbahnpraktiken von Jungdiplomierten in Mali und Burkina Faso. In ihrer Dissertation geht sie den  Laufbahnaspirationen und Zukunftsaspirationen junger UniversitätsabsolventInnen in Burkina Faso nach. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit unter Jungdiplomierten in Burkina Faso werden die Universitätsdiplome weiterhin als Erhöhung der Chancen auf dem Arbeistmarkt verstanden. Konfrontiert mit einer diverse Lebensbereiche umfassenden Unsicherheit erscheint es zunehmend schwierig, die intendierten Laufbahnen einzuschlagen und die Zukunft gemäss der eigenen Erwartungen und der Erwartungen der Familien und im weiteren Sinne der Gesellschaft, zu planen. Das Ziel dieser Dissertation soll ein Einblick in die Lebenslaufplanung und -umsetzung der jungen AkademikerInnen sein, sowie eine Auseinandersetzung mit der Hoffnung als Antriebskraft im Umgang mit der Unsicherheit.

Supervisor: Elisio Macamo

Co-Supervisor: Gregor Dobler (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

 

Bio:

Maike Birzle absolvierte den B.A. Kultur und Gesellschaft Afrikas an der Universität Bayreuth und den M.A. Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre Masterarbeit  beleuchtete den Prozess des Erwachsenwerdens im rural geprägten Gambia unter Einbeziehung des Konzeptes der sozialen Navigation, fokussierend auf männliche Jugendliche und deren Peer Groups, die sich sowohl innerhalb der Gesellschaft zu verorten suchen als auch neue, oftmals imaginierte Räume und ‚Routen‘ generieren.

Publikationen:

Birzle, Maike: Review: 50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika. Kontinuitäten, Brüche, Perspektiven, In: Peripherie 133, 2014, S. 112-114.

Birzle, Maike: Erwachsenwerden in Gambia. Zur Navigation männlicher Jugendlicher im Rahmen von gesellschaftlicher Norm und "modern life". Albert-Ludwigs-Universität Freiburg: Freiburger Ethnologische Arbeitspapiere Nr. 21, 2012.