BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Sabre//Sabre VObject 4.6.1//EN
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Zurich
X-LIC-LOCATION:Europe/Zurich
TZURL:http://tzurl.org/zoneinfo/Europe/Zurich
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19810329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19961027T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:news425@dgw.philhist.unibas.ch
DTSTAMP;TZID=Europe/Zurich:20201001T130505
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20201015T181500
SUMMARY:Männlichkeit und Sorge begreifen: Auf dem Weg zu einem Konzept von
  sorgender Männlichkeit (Caring Masculinities)
DESCRIPTION:In der wissenschaftlichen Männlichkeitsforschung hat in jüngs
 ter Zeit die Diskussion um sorgende Männlichkeiten (Caring Masculinities)
  an Fahrt und Intensität gewonnen. Ausgehend von der EU-Geschlechterpolit
 ik\, die einen eher programmatischnormativen Ansatz formuliert\, und den R
 ufen nach einer „alternativen“ Männlichkeit im öffentlichen Krisen-D
 iskurs weist Andreas Heilmann in seinem Vortrag auf den Bedarf nach einem 
 differenzierenden Konzept von Männlichkeit und Sorge hin. Vor dem Hinterg
 rund gewandelter Geschlechterbeziehungen und der Kritik an kapitalistische
 n Wachstumsgesellschaften erhält die Frage nach der Rolle von Männlichke
 it in nachhaltigen Selbst- und Weltbeziehungen eine neue Dringlichkeit. En
 tlang der Denkbewegungen der aktuellen Debatte entwickelt Andreas Heilmann
  eine subjektivierungstheoretische Perspektive\, die auf die transformativ
 en Prozesse fokussiert. Sie versucht\, Männlichkeit und Sorge in einem di
 alektischen Spannungsfeld zwischen Herrschaftsreproduktion und Widerständ
 igkeit zu begreifen.\\r\\nAndreas Heilmann ist promovierter Sozialwissensc
 haftler. Er lehrte und forschte an der Humboldt-Universität zu Berlin und
  an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Soziologie der Arbeit und
  der Geschlechterverhältnisse\, u.a. zu Subjektivierungen und Diskursen v
 on Männlichkeit und zum Zusammenhang von Männlichkeit und Reproduktion. 
 Im Kontext des DFG-Kollegs „Postwachstumsgesellschaften“ initiierte er
  2017 zusammen mit Sylka Scholz eine transdisziplinäre Debatte zu fürsor
 glichen Männlichkeiten/Caring Masculinities. Andreas Heilmann ist assozii
 ertes Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an
  der Humboldt-Universität. Er lebt in Berlin und ist selbständig tätig 
 als wissenschaftlicher Berater\, Coach und Supervisor. \\r\\nVeranstaltung
 sbesuch nur mit AnmeldungDa Präsenzplätze beschränkt sind\, ist eine An
 meldung Pflicht. Auch die Übertragung des Vortrags via Zoom wird eingeric
 htet. Sowohl für Präsenz- wie auch Onlineteilnahme\, bitten wir alle Int
 eressent:innen sich bis am 12. Oktober bei Roan\, der:m Hilfsassistent:in 
 des Kollegs via roan.schmid@unibas.ch anzumelden.  
X-ALT-DESC:<p>In der wissenschaftlichen Männlichkeitsforschung hat in jün
 gster Zeit die Diskussion um sorgende Männlichkeiten (Caring Masculinitie
 s) an Fahrt und Intensität gewonnen. Ausgehend von der EU-Geschlechterpol
 itik\, die einen eher programmatischnormativen Ansatz formuliert\, und den
  Rufen nach einer „alternativen“ Männlichkeit im öffentlichen Krisen
 -Diskurs weist Andreas Heilmann in seinem Vortrag auf den Bedarf nach eine
 m differenzierenden Konzept von Männlichkeit und Sorge hin. Vor dem Hinte
 rgrund gewandelter Geschlechterbeziehungen und der Kritik an kapitalistisc
 hen Wachstumsgesellschaften erhält die Frage nach der Rolle von Männlich
 keit in nachhaltigen Selbst- und Weltbeziehungen eine neue Dringlichkeit. 
 Entlang der Denkbewegungen der aktuellen Debatte entwickelt Andreas Heilma
 nn eine subjektivierungstheoretische Perspektive\, die auf die transformat
 iven Prozesse fokussiert. Sie versucht\, Männlichkeit und Sorge in einem 
 dialektischen Spannungsfeld zwischen Herrschaftsreproduktion und Widerstä
 ndigkeit zu begreifen.</p>\n<p><b>Andreas Heilmann</b> ist promovierter So
 zialwissenschaftler. Er lehrte und forschte an der Humboldt-Universität z
 u Berlin und an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Soziologie de
 r Arbeit und der Geschlechterverhältnisse\, u.a. zu Subjektivierungen und
  Diskursen von Männlichkeit und zum Zusammenhang von Männlichkeit und Re
 produktion. Im Kontext des DFG-Kollegs „Postwachstumsgesellschaften“ i
 nitiierte er 2017 zusammen mit Sylka Scholz eine transdisziplinäre Debatt
 e zu fürsorglichen Männlichkeiten/Caring Masculinities. Andreas Heilmann
  ist assoziiertes Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlecht
 erstudien an der Humboldt-Universität. Er lebt in Berlin und ist selbstä
 ndig tätig als wissenschaftlicher Berater\, Coach und Supervisor. </p>\n<
 p><b>Veranstaltungsbesuch nur mit Anmeldung</b><br />Da Präsenzplätze be
 schränkt sind\, ist eine Anmeldung Pflicht. Auch die Übertragung des Vor
 trags via Zoom wird eingerichtet. Sowohl für Präsenz- wie auch Onlinetei
 lnahme\, bitten wir alle Interessent:innen sich bis am 12. Oktober bei Roa
 n\, der:m Hilfsassistent:in des Kollegs via roan.schmid@unibas.ch anzumeld
 en.&nbsp\;&nbsp\;</p>
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20201015T200000
END:VEVENT
END:VCALENDAR
